Mehrere Lampen in verschiedenen Höhen statt nur der Deckenlampe

Landschaftsillustration

Die Deckenlampe ist in vielen Wohnungen die einzige Lichtquelle. Sie leuchtet das ganze Zimmer gleichmässig aus, aber sie macht es auch flach und nüchtern. Sobald es dunkel wird, fehlt die Stimmung. Dabei genügt es, andere Lampen aus der Wohnung in das Zimmer zu holen und in verschiedenen Höhen zu verteilen. Schon verändert sich der ganze Raum.

Drei Ebenen bilden

Am besten denkst du in Ebenen. Die tiefste Ebene ist der Boden, dort kann eine kleine Lampe auf dem Teppich oder in einer Ecke stehen. Die mittlere Ebene liegt auf Tischhöhe, dort stehen Tischlampen auf der Kommode, dem Sideboard oder dem Beistelltisch. Die höchste Ebene gehört den Stehlampen und der Deckenlampe. Wenn alle Ebenen ein wenig Licht geben, wird der Raum gleichmässig warm.

Suche in der Wohnung nach Lampen, die gerade nichts tun. Die Nachttischlampe aus dem Gästezimmer, die alte Stehlampe im Keller oder die kleine Leselampe im Schrank können im Wohnzimmer eine neue Aufgabe finden. Achte darauf, dass jede Lampe sicher steht und das Kabel nirgends im Weg liegt.

Wohin mit dem Licht?

Jeder Sitzplatz sollte sein eigenes Licht haben. Neben dem Sofa steht eine Stehlampe, neben dem Sessel eine kleine Tischlampe. Eine Lampe in der dunklen Ecke macht sie zum nutzbaren Platz. Ein Licht auf dem Regal beleuchtet die Bücher und macht die Wand lebendig. Denke auch daran, dass Licht nicht direkt ins Gesicht blenden darf, sonst wird es unangenehm.

Wenn alle Lampen brennen, schaltest du die Deckenlampe aus und schaust dir den Raum an. Meist merkst du sofort den Unterschied: Der Raum wirkt kleiner, weicher und wärmer. Wähle Leuchtmittel mit warmem Ton, wenn du welche zu Hause hast, denn kaltes Licht nimmt dem Raum die Gemütlichkeit.

Mit der Zeit findest du heraus, welche Lampen du am Abend wirklich brauchst. Die anderen dürfen wieder in ihre Zimmer zurück. Wichtig ist, dass du das Licht zu deiner Sache machst und nicht einfach so hinnimmst, wie es die Deckenlampe vorgibt. Abends gehst du dann von Lampe zu Lampe und schaltest sie nacheinander aus.