Fotoalben hervorholen, damit sie wieder durchgeblättert werden

Landschaftsillustration

Die meisten Fotoalben liegen im Schrank oder im Estrich, wo sie niemand sieht. Dabei gehören sie zu den schönsten Dingen im Haus. Sie erzählen von früheren Zeiten, von Menschen und Orten, und jedes Bild ist eine kleine Einladung, eine Geschichte zu erzählen. Wenn du die Alben hervorholst und griffbereit hinlegst, bekommt das Zimmer eine persönliche Note, und es kostet nichts.

Alben sichtbar machen

Nimm zwei oder drei Alben, die dir besonders gefallen, und lege sie auf den Couchtisch oder auf ein niedriges Regal neben dem Sofa. Ein schönes Tablett darunter macht sie zum Blickfang. Wenn die Alben auf Augenhöhe stehen, greifen Kinder und Gäste von selbst danach. Ein Korb neben dem Sessel, in dem mehrere Alben stehen, eignet sich ebenfalls gut.

Lasse die Alben nicht in der prallen Sonne liegen, denn Farben verblassen mit der Zeit. Ein Platz im Halbschatten genügt. Wasche dir die Hände, bevor du die Alben anfasst, und schliesse sie nach dem Ansehen wieder, damit kein Staub in die Seiten dringt. So bleiben sie lange schön.

Blättern als gemeinsame Beschäftigung

Ein Fotoalbum ist etwas für den Abend. Mach Tee, schalte die Lampe an und setze dich zusammen mit den anderen aufs Sofa. Wer ein Bild erkennt, erzählt dazu, was er noch weiss. Kinder wollen wissen, wie die Eltern früher ausgesehen haben, und Grosseltern erzählen gern, wenn sie ein Foto vor sich haben. So entstehen Gespräche, die sonst nicht zustande kämen.

Manchmal fehlen Beschriftungen. Nimm einen Bleistift und schreibe hinten auf das Foto oder in das Album, wer darauf zu sehen ist und wo es aufgenommen wurde. Schon ein einziger Abend genügt, um für die kommenden Jahre viel festzuhalten, und die Alben werden dadurch noch wertvoller.

Tausche die Alben aus, wenn du Lust hast. Einmal liegt das Hochzeitsalbum auf dem Tisch, ein anderes Mal das Album mit den Kinderbildern oder das vom letzten Ausflug. So bleibt das Zimmer lebendig, und die Erinnerungen bleiben im Alltag präsent.